Soooooo. Vergangenes Wochenende waren
Schnuff und meinereiner ja wie angekündigt in Berlin. Hier nun endlich der Bericht:
Freitag ging es morgens früüüh los: Um 7:38 Uhr fuhr der Zug - aber dafür waren wir auch schon um kurz nach elf in Berlin.
Im
Hotel angekommen war aber leider noch kein Nichtraucherzimmer frei, sodass wir einfach ein paar Sachen umpackten und dann mit leichtem Rucksack bepackt uns wieder auf den Weg in die Stadt machten.
Am Alex angekommen, fanden wir den Fernsehturm im Nebel verschwunden vor und so entschieden wir uns, gen Westen zu marschieren. Nach einem kurzen Zwischenstop im DDR-Museum sind wir am Palast der Republik vorbei. Bzw. was davon übrig ist:
Wir liefen unter so komischen Bäumen (ich glaube ‚Linden‘ waren das) weiter gen Westen und kamen schließlich zum Brandenburger Tor:
Irgendwie kam mir das ganz schön mickrig vor...
Endlich im Kapitalismus angekommen, wendeten wir uns gen Norden und nach nur einer halben Stunde anstehen und penibler Kontrolle waren wir dann irgendwann endlich auf dem Reichstag:
Am Spreeufer ging es dann zurück zur Friedrichstraße und weiter wieder ins Hotel, wo wir nun - so gegen fünf - auch einchecken konnten. Nach einer Stunde Ausruhen sind wir dann recht früh zum nahegelegenen Italiener, denn ich wollte anschließend noch in den Fitness-Bereich des Hotels mit Vitarium und Sauna. Als ich damit durch war, mussten wir uns auch schon fast wieder sputen, denn um 23:00 Uhr mussten wir ja im Friedrichstadtpalast sein - der Quatsch-Comedy-Club rief! Irgendwann so gegen 2:00 Uhr waren wir dann auch wieder an der Burg. Das hat dann auch gereicht - für's erste
Der Samstag begann dann nicht wieder um 6:00 Uhr, sondern erst so um Zehne. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Hotelbuffet machten wir uns startklar und fuhren zuerst zur U-Bahn-Haltestelle „Gesundbrunnen“, denn von dort aus gehen die Touren des Vereins
„Berliner Unterwelten“ los, was ich mir nicht entegehen lassen wollte. Da wir auf eine ‚deutsche‘ Führung noch eine Stunde länger hätten warten müssen, entschlossen wir uns, die Tour auf englisch mitzumachen - was der Sache auch keinen Abbruch tat.
Zunächst war ein Bunker in einer Zwischenetage über dem U-Bahnhof Gesundbrunnen dran, dann ging es weiter zum U-Bahnhof Pankstraße, der nochimmer ein einsatzfähiger Atombunker ist.
Wieder überidisch ging es nach einer kleinen Pause im Starbucks zum „Haus am Checkpoint Charlie“ - ein riesiges Museum, dass seine 5,50 Euro Eintritt (ermäßigt) auf jeden Fall wert ist. Hier wird über geglückte Fluchten, wie auch über Fluchtversuche aus der DDR informiert.
Weiter ging es zum Potsdamer Platz, wo wir aber nur kurz verweilten, bevor wir zum Treptower Park fuhren, wo halbwegs in der Nähe unseres Hotels ein Cinestar ist, bei dem wir gewonnene Kinogutscheine für „Blood Diamond“ gegen Karten für die Spätvorstellung eintauschten.
Nachdem wir im Hotel noch einmal Vitarium und Dampfbad unsicher machten, fuhren wir zum Estrel-Hotel, um beim dortigen Thailänder fantastisch zu essen.
Nach der Spätvorstellung war es dann irgendwie schon wieder nach zwei bis wir dann endlich wieder im Hotel waren...
Der Sonntag begann auch mit einem gemütlichen, ausgiebigen Frühstück. Nachdem wir gepackt und ausgecheckt haben, durckte ich mir am kostenlos benutzbaren PC in der Lobby noch die Beschreibung von ein paar Geocaches aus und dann machten wir uns auf den Weg zum Alex. Heute sollte nämlich der Fernsehturm endlich dran sein.
Nachdem wir auch dort anstehen mussten, ging es für teure acht Euro nach oben. Aber der Ausblick entschädigte ein wenig:
Danach mussten wir noch einmal zum Potsdamer Platz, denn dort wollte ich einen Geocache heben. Gesagt, getan - nach nur kurzer Suche hatte ich ihn und habe auch gleich einen
Travelbug dort gelassen.
An der niedersächsischen Vertretung in Berlin sahen wir, dass der Spruch „bis nach Meppen“ in der Bedeutung von „am Arsch der Welt“ durchaus seine Berechtigung hat:
Aber eigentlich wollten wir dort gar nicht hin, sondern auf dem Weg zum Bahnhof noch eben das Mahnmal zur Erinnerung an die Ermordung der Juden im Dritten Reich mitnehmen:
Im Bahnhof angekommen haben wir noch eben fix was gegessen, bevor ich mich noch mal auf den Weg machte, um am Nordausgang noch einen Cache zu heben. Was mir da passiert ist, könnt ihr
hier nachlesen - einen Gruß zurück an dieser Stelle

. Anschließend ging es dann wieder gen Heimat. Wie sagte Schnuff nach dem Wochenende: „Ein anstrengendes, aber sehr schönes Wochenende!“ - genau!
Kommentare
Wed, 28.12.2011 13:54
Ich verstehe nicht, wo das Pro blem her kam. Bei mir installi erte Ubuntu auf einem Dell- La ptop sofort ohne Problem [...]
Tue, 04.01.2011 08:22
Wow zu Lunik wär ich auch gern gegangen! Könnte euch nen Bericht über Rock im Park näc hstes Jahr liefern, auch [...]
Wed, 19.05.2010 23:37
Wirklich echt schöne Videos vo m A380! Ein tolles Flugzeug!
Thu, 21.01.2010 01:14
Zufällig grade hier gelandet. Du hättest auch über System un d sprachverwaltung gehen könne n sollst sowieso machen [...]
Wed, 20.01.2010 19:55
Eben und aus genau dem zuletzt genannten Grund sind Linux un d ich auch immer noch keine Fr eunde